Klassifikation der Berufe 1992 (KldB 92)

Herkunft/Urheber: Statistisches Bundsamt

Beschreibung: Die Klassifikation der Berufe 1992 fasst Berufe anhand ihrer ausgeübten Tätigkeiten zusammen. Gegliedert ist sie in fünf Ebenen, wobei die erste 6 Berufsbereiche umfasst, die zweite 33 Berufsabschnitte, die dritte 88 Berufsgruppen, die vierte 369 Berufsordnungen und die fünfte schließlich 2.287 Berufsklassen (vgl. Statistisches Bundesamt 1992: 1).

Methode/Struktur: Auf der obersten Ebene erfolgt die Unterscheidung der Berufe zwischen Urproduktion, Fertigung und Dienstleistung (6). Die nächste Ebene differenziert Berufsabschnitte, sie fasst Berufe zusammen, die sich im Wesen ähnlich sind z.B. nach Art des Materials (33). Die dritte Ebene umfasst Berufsgruppen, also solche Berufe, die sich fachlich nahe stehen und verwandte Berufsaufgaben sowie Tätigkeiten aufweisen (88). Die folgende Ebene beinhaltet Berufe, die im Wesen ihrer Berufsaufgabe und Tätigkeit gleichartig sind (269). Auf unterster Ebene finden sich die einzelnen Berufe bzw. Berufsarten (2.287) (vgl. Statistisches Bundesamt 1992: 1).

Entwicklung/Umsetzung für Deutschland: Die KldB 92 löst die Klassifikation der Berufe des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 1975 ab. Nachfolger der KldB 92 ist die KldB 2010 der Bundesagentur für Arbeit (BA), des Statistischen Bundesamtes (StaBu) und des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB).

Verwandte Klassifikationen:

Klassifikation der Berufe 2010 ( KldB 2010 )

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International Standard Classification of Occupations 1988 ( ISCO-88 )

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Schlagworte:
Berufsbereiche, Berufsabschnitte, Berufsgruppen, Berufsordnungen, Berufsklassen, Berufsaufgabe, Tätigkeit, Berufssystematik

Klassifikation der Berufe 1992 (KldB 92)